Swissinfo, die internationale Online-Plattform der SRG, ist 20 Jahre alt. Reporter ohne Grenzen Schweiz war Partner bei der Jubiläumsveranstaltung am 20. November in Bern. Dabei war ROG Schweiz stolz darauf, die Aussagen von zwei heute in der Schweiz lebenden Journalisten zu präsentieren, die von unserem Unterstützungs- und Solidaritätsfonds für verfolgte oder gefährdete Medienschaffende unterstützt wurden.

Umut Akar (rechts im Bild), Kurde aus der Türkei, und der Syrer Maher Akraa (links, mit ROG-Schweizer Generalsekretär Denis Masmejan), kamen, um über ihre Erfahrungen und ihren Hintergrund zu erzählen. Gemeinsam an ihrer Geschichte ist, dass beide Journalisten sind, beide aus ihrem Land flüchten mussten, beide in die Schweiz kamen und beide hier um jeden Preis versuchen, ihrem Beruf treu zu bleiben.

«Wenn du in der Türkei ein kurdischer Journalist bist, betrachtet dich die Regierung als Terroristen», sagte Umut Akar. Maher Akraa erzählte, dass er bei seinen letzten Berichten in Syrien immer Angst davor hatte, verhaftet zu werden: «Bei einem Bombardement weisst du, dass du sterben wirst. Aber wenn sie dich verhaften, weisst du nicht, was mit dir geschehen wird.»

Der Unterstützungsfonds von ROG Schweiz wurde 2015 anlässlich des 25-jährigen Bestehens Schweizer Sektion eingerichtet. Er hat es ermöglicht, mehrere Dutzend Medienschaffende, die aus ihrem Land fliehen mussten, bei der Finanzierung von Arbeitsmaterial, Sprachkursen, Weiterbildung usw. zu unterstützen. Ziel ist es, dass sie wieder in die Lage kommen, auf die eine oder andere Weise die Informationsfreiheit auszuüben.

Zum Bericht von Swissinfo: hier

 

 

 

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