Anlässlich des diesjährigen internationalen Tags der Pressefreiheit veröffentlicht Reporter ohne Grenzen am Donnerstag, 30. April, die neue Rangliste der Pressefreiheit. Wir freuen uns sehr, Sie an diesem Tag zu unserer Abendveranstaltung in Bern einzuladen:
JOURNALISMUS IN KRISENGEBIETEN: MISSION IMPOSSIBLE?
Am Donnerstag 30. April, 18:30, im Vatter Business Center Bern (Bärenplatz 2, 3011 Bern)
Weltweit nehmen Kriege und Konflikte zu. Und weltweit hat der Journalismus in den letzten Jahren einen immer schwereren Stand. In Kriegs- und Krisengebieten werden Journalistinnen und Journalisten oft gezielt angegriffen, inhaftiert oder gar getötet. Und dies vor dem Hintergrund, dass Redaktionen immer weniger Mittel zur Verfügung stehen, um solchen Risiken zu begegnen, und dass zudem ihre Glaubwürdigkeit immer häufiger in Frage gestellt wird. Gleichzeitig sind wir angesichts der turbulenten Welt so stark auf vertrauenswürdige und unabhängige Informationen angewiesen wie schon lange nicht mehr.
Über diese Konstellation reden wir am 30. April, dem Tag an dem Reporter ohne Grenzen (Reporters sans frontières, RSF) die neue jährliche Rangliste der Pressefreiheit 2026 veröffentlicht. Wir tun dies gemeinsam mit erfahrenen Journalistinnen und Expertinnen zum Journalismus in Krisengebieten. Wir freuen uns, dass wir Ihnen bereits die voraussichtliche Anwesenheit folgender Gäste mitteilen können: Luzia Tschirky (ehemalige Osteuropa-Korrespondentin SRF), Monika Bolliger (Leiterin Ressort Global bei der Republik) sowie Sacha Meuter, (Head of Research and Policy bei der Fondation Hirondelle – Media for Peace and Human Dignity).
Sie alle werden uns Einblicke geben, wie sie arbeiten, welchen Herausforderungen sie in der Auslandberichterstattung begegnen, und wie sich diese in den letzten Jahren verändert hat.
Daneben werden wir Einblicke in unser neues Ranking der Pressefreiheit von 2026 geben und dabei die wichtigsten Erkenntnisse zum globalen Zustand des Journalismus erläutern. Wir fokussieren und dabei einerseits auf diejenigen Länder, in denen die Bedingungen für unabhängigen Journalismus noch gut sind, sowie auf diejenigen Länder, in denen das zunehmend schwieriger wird. Und natürlich werden wir auch auf die Situation der Pressefreiheit in der Schweiz eingehen.
Im Anschluss offerieren wir Ihnen einen Apéro.
Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie um eine vorrangige Anmeldung über diesen Link. Die Veranstaltung wird zweisprachig (deutsch-französisch) ohne Simultanübersetzung durchgeführt und ist kostenlos. Es gibt eine Kollekte vor Ort.
Wir freuen uns, Sie am 30. April in Bern begrüssen zu dürfen!