Fotoband «Reportagen für die Informationsfreiheit»

Fotoband «Reportagen für die Informationsfreiheit»

ROG Schweiz veröffentlicht alle zwei Jahre einen Fotoband mit Bild- und Textreportagen; er wird in der ganzen Schweiz vertrieben. Die Erlöse aus dem Verkauf des Albums machen einen Drittel des Betriebsbudgets unserer Sektion aus.

Die Fotobände von ROG Schweiz verschaffen uns die Möglichkeit, Personen anzusprechen, die noch nicht mit ROG in Kontakt gekommen sind, sich aber für qualitativ hochstehende Fotografien und Texte interessieren. Ausserdem können sie aufgrund ihrer Qualität im Unterricht oder bei der Ausbildung von künftigen Journalistinnen und Journalisten verwendet werden.

Die Ausgabe von 2018, die im Herbst erscheint, wird etwa zwölf Foto- und Textreportagen enthalten, zudem Informationen über die Arbeit von ROG sowie Einblicke in die Situation der Informationsfreiheit in einigen ausgewählten Ländern. Alle Texte werden in Französisch und Deutsch publiziert.

Für unser Album-Projekt suchen wir Unterstützung für die Druckkosten.

«Training für sichere digitale Kommunikation» von ROG Schweiz

«Training für sichere digitale Kommunikation» von ROG Schweiz

Cyberzensur ist eine grosse Herausforderung für Informationsfreiheit und damit auch für ROG. 2006 hat ROG den «Welttag gegen die Internetzensur» lanciert, der jeweils am 12. März stattfindet. An diesem Tag erscheint auch jährlich ein Bericht zur Internetzensur.

ROG Schweiz will es mithilfe des «Trainings für sichere digitale Kommunikation» Medienschaffenden und Bloggern ermöglichen, ihre Quellen und ihre Arbeit zu schützen und Zensur zu umgehen. Die Kurse (in Englisch und Französisch) dauern vier Tage und werden unter anderem von Stéphane Koch, Mitgründer und Vorstandsmitglied von ROG Schweiz und Gründer des Unternehmens www.intelligentzia.ch, geleitet, einem Spezialisten für Internetsicherheit.

ROG Schweiz will in Genf eine Reihe solche Kurse durchführen, zu denen Medienschaffende und Blogger aus Ländern eingeladen werden, in denen die Informationsfreiheit unter Druck oder gar nicht vorhanden ist und in denen die Verbreitung von unabhängigen oder kritischen Informationen für Medienschaffende ein Risiko bedeutet.

«Workshops für Sicherheit» von ROG Schweiz

«Workshops für Sicherheit» von ROG Schweiz

Damit Medienschaffende bei der Ausübung ihres Berufs in Risikozonen und gefährlichen Gebieten möglichst unversehrt bleiben, müssen sie sich darauf vorbereiten und wissen, wie sie sich dort bewegen und wie sie agieren können. ROG Schweiz bietet unabhängigen Journalisten wie auch Journalisten, die im Auftrag von internationalen und nationalen Medien arbeiten, in Zusammenarbeit mit Securaxis Workshops an, in denen sie dafür sensibilisiert und trainiert werden.

Der «Workshop für Sicherheit» besteht aus fünf Modulen: 1) Vorbereitung auf einen Einsatz in Risikogebiet 2) Risikoanalyse, Festlegung spezifischer präventiver und reaktiver Massnahmen 3) Cybersicherheit 4) Erste Hilfe 5) Stressmanagement und Debriefing.
Ein umfassendes Training dauert fünf Tage (vier Tage Theorie, ein Tag Praxis) und kostet pro Teilnehmer ungefähr 5‘000 Franken.

 

«Unterstützungs- und Solidaritätsfonds» von ROG Schweiz

«Unterstützungs- und Solidaritätsfonds» von ROG Schweiz

Zum 25-jährigen Jubiläum der Sektion hat ROG Schweiz 2015 den «Unterstützungs- und Solidaritätsfonds zugunsten von verfolgten oder gefährden Informations- und Medienschaffenden» geschaffen. Er ermöglicht es ROG Schweiz beispielsweise, Journalistinnen und Journalisten, die ihres Berufs wegen ihr Land verlassen mussten und nun in der Schweiz leben, beim Erlernen einer Landessprache oder sonst bei der Integration zu unterstützen.

In enger Abstimmung mit ROG International und, wenn möglich, in Absprache mit den zuständigen Behörden sowie mit anderen NGOs, unterstützt der Fonds die Begünstigten finanziell oder in Form von Sachleistungen. Die Beiträge betragen maximal 500 Franken pro Monat (oder 1’000 Franken monatlich für Familienbeihilfen). Die Leistungen sind auf einen Zeitraum von zwölf Monaten begrenzt.

Voraussetzung für eine Unterstützung durch den ROG-Fonds ist ein Bezug zur Schweiz: Unterstützt werden können also sowohl Personen, die in die Schweiz geflüchtet sind, wie auch Medienschaffende aus der Schweiz, die bei ihrer Arbeit im Ausland Opfer von Übergriffen oder Verfolgungen wurden. Der Fonds kann ausnahmsweise auch Medienschaffende unterstützen, die in der Schweiz in Gerichtsverfahren verwickelt sind, in denen die Informationsfreiheit auf dem Spiel steht.

Um den ROG-Fonds weiterzuführen, braucht ROG Schweiz Ihre Unterstützung.

Freiheit für Wa Lone und Kyaw Soe Oo !

Freiheit für Wa Lone und Kyaw Soe Oo !

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Freilassung von zwei inhaftierten Reuters-Journalisten in Burma.

Die beiden Reuters-Journalisten Wa Lone (31) und Kyaw Soe Oo (27) wurden festgenommen, nachdem sie von zwei mysteriösen Polizisten in einem Restaurant Dokumente erhalten hatten. Ihnen wurde vorgeworfen, sie hätten «wichtige geheime Regierungsdokumente» in Besitz. Die vorgebrachten Anschuldigungen sind nicht glaubwürdig, rechtliche Grundsätze wurden nicht eingehalten. Die beiden wurden von den burmesischen Behörden in eine Falle gelockt und benutzt.

Denn Wa Lone und Kyaw Soe Oo hatten im Gliedstaat Rakhine recherchiert, in dem laut Befürchtungen der UNO die burmesische Armee ethnische Säuberungen gegen die Rohingya-Gemeinde durchführt. Alles deutet darauf hin, dass Wa Lone und Kiaw Soe Oo als Sündenböcke für die Behörden dienen, um allzu neugierige Medienschaffende fernzuhalten.

Burma liegt in der ROG-Rangliste der Pressefreiheit von 2017 auf Rang 131 von 180 Ländern.

Wa Lone und Kyaw Soe drohen bis zu 14 Jahre Gefängnis. Helfen Sie uns, ihre Freilassung zu erreichen, indem Sie diese Petition jetzt unterzeichnen! JEDE UNTERSCHRIFT ZÄHLT!

Freiheit für Wa Lone und Kyaw Soe Oo !

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die sofortige Freilassung von zwei inhaftierten Reuters-Journalisten in Burma.

Die beiden Reuters-Journalisten Wa Lone (31) und Kyaw Soe Oo (27) wurden festgenommen, nachdem sie von zwei mysteriösen Polizisten in einem Restaurant Dokumente erhalten hatten. Ihnen wurde vorgeworfen, sie hätten «wichtige geheime Regierungsdokumente» in Besitz. Die vorgebrachten Anschuldigungen sind nicht glaubwürdig, rechtliche Grundsätze wurden nicht eingehalten. Die beiden wurden von den burmesischen Behörden in eine Falle gelockt und benutzt.

Denn Wa Lone und Kyaw Soe Oo hatten im Gliedstaat Rakhine recherchiert, in dem laut Befürchtungen der UNO die burmesische Armee ethnische Säuberungen gegen die Rohingya-Gemeinde durchführt. Alles deutet darauf hin, dass Wa Lone und Kiaw Soe Oo als Sündenböcke für die Behörden dienen, um allzu neugierige Medienschaffende fernzuhalten.

Burma liegt in der ROG-Rangliste der Pressefreiheit von 2017 auf Rang 131 von 180 Ländern.

Wa Lone und Kyaw Soe drohen bis zu 14 Jahre Gefängnis. Helfen Sie uns, ihre Freilassung zu erreichen, indem Sie diese Petition jetzt unterzeichnen! JEDE UNTERSCHRIFT ZÄHLT!

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